Der finale Bebauungs- und Gründordnungsplan musste noch vom Stadtrat abgenickt werden. Von den sechs Gegenstimmen kam eine vom SPD-Stadtrat Phillip Käs, die restlichen fünf von Alexander Schulz, Franz Rabl, Christina Neubert, Georg Schockel und Hans-Walter Förtsch aus der CSU.

Stadtrat Alexander Schulz (CSU) erkundigte sich, ob die sogenannten CEF-Maßnahmen für den Artenschutz schon durchgeführt worden seien. Damit bezog er sich auf eine Stellungnahme des Bund Naturschutz. Kritisch sieht Schulz außerdem die Verkehrssituation rund um das geplante Center. Außerdem befürchtet er negative Auswirkungen auf die Geschäfte in der Innenstadt. Auch die Industrie- und Handelskammer hat in ihrer Stellungnahme die Dimension des Aischpark-Centers kritisch gesehen. "Ich hoffe, dass es sich positiv für Höchstadt auswirkt" sagt Schulz.

Dem entgegnete Höchstadts Bürgermeister Gerald Brehm (JL): "Der Verkehr kommt von allen Seiten, nicht nur vom Gewerbegebiet." Das staatliche Bauamt sei zudem mit der Verkehrssituation vertraut. Außerdem haben die geforderten CEF-Maßnahmen bereits begonnen, so Brehm.


Bäume wurden bereits gerodet

Bereits vergangene Woche haben Mitarbeiter einer Landschaftspflegefirma Bäume am Kieferndorfer Weg gerodet. Sie haben für vier Einfahrten zum künftigen Einkaufszentrum Platz gemacht. Damit die Bagger anrollen können, fehlte nur noch die finale Abstimmung des Stadtrats. Im Frühjahr 2017 sollen die Bauarbeiten beginnen.