"Mir senn heit in friedlicher Absicht hier, um den Herzogenaurachern a wenig a Kultur nahezubringen", erklärte der Römers Schorsch sein Kommen in der Brauereigaststätte Heller.
Aber bereits nach zwei Stücken der Hornochsen-Band, die Klaus-Peter Gäbelein als "Bande" bezeichnete, war es schon fast wieder vorbei mit der friedlichen Stimmung. Zumal Gäbelein noch eins draufsetzte und, aus Herzogenauracher Sicht, den Begriff "die Hornochsen aus dem Aischgrund" etwas näher definierte.

Nur mit gutem Zureden war Römer bereit, zu bleiben, der bereits seine Truppe aufgefordert hatte, wieder einzupacken und zu gehen. "Das müssen wir uns nicht gefallen lassen, dass uns Flacken beleidigen", knurrte der Schorsch. Nachdem der Chef der Hornochsen-Band von Gäbelein eine Osterhasenfrau und eine Dose Aischgründer Kärpfla von Haribo überreicht bekam, beruhigte er sich einigermaßen. Vollends überzeugten ihn dann drei Dosen Schnupftabak, "dann sauf me denna wenigstens des Bier wech", forderte Römer seine Musikerkollegen auf.

Um es vorneweg zu nehmen, der Abend blieb friedlich, mit viel fränkischer Musik, derben Sprüchen und verbalen Attacken. Schließlich herrscht zwischen den beiden Heimatvereinen ein sehr freundschaftliches Verhältnis.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie im Fränkischen Tag.