Ein Schmuckstück wird die Mädchen an den Girls Day 2012 erinnern. Die fünf Mädchen (Larissa Purzner, Vanessa Müller, Nina Schaub und Stefanie Weber von der sechsten Klasse der privaten Volkschule des Liebfrauenhauses und Johanna Gemeiner aus der sechsten Klasse des Höchstadter Gymnasiums Höchstadt) bewarben sich bei der Firma Peter Brehm Chirurgie-Mechanik in Weisendorf. Zusammen mit dem Auszubildenden Jonas Güttler wurde ein Fingerring aus Titan gefertigt. "Dass ihr den aber nicht gleich wegwerft, der ist ziemlich wertvoll", sagte Ausbildungsleiter Thomas Auburger, der die Mädchen den Tag über betreute.

Nach der Begrüßung gab es Informationen zur technischen Berufsausbildung bei der Weisendorfer Firma und nach der Sicherheitsbelehrung ging es in die Qualitätssicherung. Bereits da waren die Mädchen von dem modernen und blitzsauberen Betrieb überrascht. Unter einem Fertigungsbetrieb hatten sie eigentlich eine andere Vorstellung.

Anschließend folgte der Gang in die Fertigungshalle und Auburger erklärte den wissbegierigen Schülerinnen verschiedene Maschinen. "Das ist hier ja ganz sauber", staunte Stefanie aus Aurachtal. Auf die Frage ob sie wohl mal einen technischen Beruf ergreifen würden, gab es aber keine klare Antwort.


Berufswünsche


Die zwölfjährige Larissa aus Herzogenaurach hat ein Faible für Archäologie und könnte sich vorstellen, später mal in diese Richtung zu gehen. Für die elfjährige Johanna aus Etzelskirchen steht der Beruf der Grundschullehrerin ganz oben.

Vanessa, Nina und Stefanie wissen noch nicht, was sie später mal machen werden. Die zwölfjährige Nina meinte, "es ist eigentlich noch Zeit und es hängt ja auch von der Schule, was ich später mal machen werden."

Beeindruckt von dem modernen Betrieb waren aber alle fünf. "Es ist schon toll, was hier geschieht", meinte Stefanie in der Fertigungshalle. "Wir würden liebend gern auch Mädchen als Auszubildende einstellen, denn wir arbeiten hier mit den modernsten Anlagen und Maschinen", erklärte Ausbildungsleiter Auberger am Rande der Führung.