Trotz intensiver Suche sei der Gepard bislang nicht wiedergefunden worden. "Es ist extrem schwierig, das Tier in der dichten Vegetation zu entdecken, da seine Fellfärbung den Geparden selbst aus nächster Distanz so gut wie unsichtbar macht", hieß es zur Begründung. Zu möglichen Gefahren für die Bevölkerung wurde zunächst nichts bekannt.

Nach Angaben des Tiergartens hatte sich einer der fünf jungen Geparden aus dem Wurf von Mutter "Kelly" in einem Holunderbusch so unglücklich zwischen zwei Ästen verklemmt, dass er sich ein Vorderbein brach und nicht mehr selbst befreien konnte. Als Pfleger zur Hilfe kamen, wollte die Mutter ihr Jungtier verteidigen - dessen Geschwister gerieten daraufhin in Panik. Eines davon kletterte über den senkrechten, stromgesicherten Zaun. Als Pfleger den jungen Geparden ins Gehege zurückbringen wollten, flüchtete er. Bis zur Dämmerung durchkämmten etwa 20 Mitarbeiter das Tiergartengelände. Die Suche blieb aber ebenso erfolglos wie die Fortsetzung am Freitag. dpa