Ein 34-jähriger Lkw-Fahrer wurde am Mittwochvormittag von der Erlanger Verkehrspolizei auf der A3 angehalten. Die Warntafeln am Fahrzeug zeigten an, dass das Fahrzeug umweltgefährdende Chemikalien geladen hatte. Die Ladung - 16,7 Tonnen giftige Chemikalien - war jedoch nicht ausreichend beschriftet, sowohl Absender und Empfänger, wie auch die wichtigen Merkblätter im Falle eines Unfalls fehlten.

Nachdem die Spedition die fehlenden Dokumente dem Fahrer nach über einer Stunde endlich elektronisch übermittelt hatte und sich die Ladung als die vermuteten Chemikalien herausstellte, durfte der Mann weiterfahren. Die Verantwortlichen (Fahrer, Spediteur, Absender und Verpacker) erwarten nun Bußgelder zwischen 400 und 1000 Euro.