Neben Spaß und all dem Neuen haben die Kinder auch viel gelernt. So zum Beispiel, dass "Leichttraben" gar nicht so leicht ist, wie es sich anhört. Da muss man sich mächtig anstrengen um den Takt mit dem Pferd zu finden. Dass nicht jedes Pferd, das ein braunes Fell hat auch ein Brauner ist und dass nicht jeder Fuchs im Wald lebt... und schließlich haben sie erlebt, dass auch Pferde nicht alle Tage gleich (gut) gelaunt sind. Darum muss man gut auf sie aufpassen, sie beobachten und sich auf das Pferd konzentrieren.

Den Kindern stand auch immer wieder Team aus jugendlichen Helferinnen zur Seite, die schon Erfahrungen mit den Pferden haben: wie man sie richtig halftert, führt, putzt und nicht zuletzt wie man es schafft sich oben auf dem Pferd dessen Bewegungen anzupassen, dass man nicht gleich wieder herunterfällt.
Aber auch darüber was Pferde fressen, wie sie am liebsten Leben und wie viel Arbeit so ein Pferd macht mit dem täglichen Misten, der Kontrolle, dem Putzen usw.

Entwicklung der Kinder wird positiv beeinflusst

Natürlich war das tägliche Reiten der Höhepunkt, die Kinder kannten die Namen und auch manche Eigenheiten der Pferde. "Schade dass die Woche schon vorbei ist", bedauerte die neunjährige Anna, die mit dem Pferd Fenny ganz gut klar kam.

Auch die ein Jahr ältere Nicole fühlte sich auf dem Rücken von Rotary sehr wohl und am letzten Tag waren auch die jungen Reiterinnen Verena (14), Dana (14), Selina (13), Angelina (12) und der achtjährige Manuel in der großen Reithalle, um den Ferienkindern zur Seite zu stehen. Sie verfügen nämlich schon über einige Jahre Reiterfahrung und konnten manchen Tipp weitergeben.

"Die Entwicklung der Kinder wird durch die Pferde positiv beeinflusst, denn beim Umgang, pflegen und reiten werden alle 12 Sinne der Teilnehmer geschult, außerdem lernen sie Verantwortung für ein Tier zu übernehmen", erklärt dazu der Chef des Reiterhofes Roland Staudenmaier.