In einer Vorklärung oder Siebanlage wird energiereicher Schlamm abgetrennt und später dem Faulprozess zugeführt. Der findet in einem zweikammerigen Behälter von 7,5 auf sechs Metern Größe statt. Ein Rührwerk fördert den Umwandlungsprozess. "Als Sicherheit bei Störungen arbeiten wir mit zwei Kammern", erklärte Siekmann zur Technik.

In diesen Behältern aus Beton wird der durch einen Doppelwärmetauscher auf 35 bis 40 Grad erhitzte Schlamm eingefüllt. Das entstehende Faulgas wird in einene Gasspeicher eingelagert und im Blockheizkraftwerk oder einer Miniturbine verstromt. Diesen Strom kann die Kläranlage für den Betrieb aller Geräte und Anlagen verwenden.