Am Mittwoch kam dann Bambergs Erzbischof Ludwig Schick höchstpersönlich zur Feier der Firmung der jungen Christen aus den Pfarreien Höchstadt, Sterpersdorf, Gremsdorf und Uehlfeld in den Aischgrund.
Von Firmlingen aus allen vier Pfarreien wurde Schick begrüßt. "Echt toll, dass Sie zu uns gekommen sind", beschloss Roman Paulini seine Begrüßungsworte an den Oberhirten. Andere Jugendliche gestalteten den Gottesdienstverlauf mit. Simon Schwägerl trug nahezu auswendig den Lesungstext vom Pfingstgeschehen in Jerusalem aus der Apostelgeschichte vor. Elias Gehr, Sebastian Schlee und Andre Bogner überreichten am Ende das von den Jugendlichen gespendete Geld für die Jugendarbeit in den Gebieten der Diaspora. 1200 Euro brachten sie zusammen.
All das beeindruckte den Erzbischof nach seinen eigenen Worten genauso wie die Kirchenmusik.
Der Chor der Ritter-von-Spix-Mittelschule unter der Leitung von Rektor Michael Ulbrich und Musiklehrerin Katharina Bora sang Weisen des neuen geistlichen Liedes, während Wolfgang Först an der Orgel sein Bestes gab.
Schon vor dem Gottesdienst begrüßten die Kinder der drei Kitas St. Hedwig, St. Michael und St. Nikolaus Ludwig Schick am Kirchplatz: "Einfach Spitze, dass Du da bist."
Das Firmmotto des diesjährigen Vorbereitungskurses "Denn wo Dein Schatz ist, da ist auch Dein Herz" deutete Ludwig Schick als Erkenntnis, dass der Glaube wohl das wertvollste im Leben bleibt. Menschen, die ihren Glauben verloren haben, könnten das bestätigen.


Bedeutung des Heiligen Geistes

Der Erzbischof buchstabierte in seiner Predigt das Wort Firmung durch und überlegte mit den Jugendlichen, welche Bedeutung der Heilige Geist im Leben eines Christen einnimmt: Fairness, Interesse, Rat, Mut, Unruhe gegen Ungerechtigkeiten, Neuerung und Gemeinschaft.
Nach dem Glaubensbekenntnis der Jugendlichen erfolgte die Firmung, für die die Paten ihre rechte Hand auf die rechte Schulter des jungen Christen legten. Damit sollte zum Ausdruck kommen, dass sie hinter ihren Patenkindern stehen und sie allzeit begleiten wollen.
Ein Empfang auf dem Kirchplatz, den der Helferkreis der Senioren um Pia Hackenberg organisierte, führte die große Gottesdienstversammlung mit dem Gast aus Bamberg noch ganz zwanglos zusammen. Da konnte man mit dem Erzbischof einfach ein Foto oder ein Selfie machen oder schlichtweg "Danke" sagen". Dies tat Dekan Kilian Kemmer ausdrücklich im Namen aller Beteiligten - wohl völlig zu recht.