Seit Anfang des Jahres hatte die Rentnerin nach Angaben der Polizei mehrere Erpresserbriefe erhalten. Hiernach sollte die Frau durch die Zahlung von Bargeld an den Erpresser eine Verunglimpfung in der Öffentlichkeit abwenden. Anstatt auf die Geldforderungen einzugehen, schaltete die Frau aber die Erlanger Kriminalpolizei ein.

Nach intensiven Ermittlungen des zuständigen Fachkommissariats erhärtete sich der Tatverdacht gegen eine 48-Jährige. Im Zuge eines von der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth beantragten Durchsuchungsbeschlusses wurden die Fahnder jetzt fündig und stellten bei der Frau belastendes Beweismaterial sicher.

Die Tatverdächtige zeigte sich geständig. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.