Darmkrebs ist bei Männern die dritthäufigste, bei Frauen sogar die zweithäufigste Krebserkrankung. Dank Früherkennungsscreenings ist Darmkrebs jedoch meist gut behandelbar. Welche Therapiemöglichkeiten es für Betroffene gibt, darum geht es in der Bürgervorlesung von Prof. Dr. Robert Grützmann, Direktor der Chirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen, am Montag, 29. November 2021, ab 18.15 Uhr, so das Universitätsklinikum in einer Pressemitteilung.

Interessierte können den Vortrag – unter Beachtung der aktuell geltenden 2G-Regelung, der FFP2-Maskenpflicht sowie der geltenden Hygienevorgaben am Uni-Klinikum Erlangen – vor Ort oder online über einen Livestream verfolgen. Ausführliche Informationen sind tagesaktuell unter www.uker.de/bvl zu finden.

Müdigkeit, ein allgemeines Schwächegefühl, Bauchschmerzen oder Fieber: Weil die Symptome sehr unspezifisch sind, deuten Betroffenen sie meist nicht als Anzeichen für Darmkrebs. Deshalb ist eine regelmäßige Vorsorge wichtig. Die Krankenkassen übernehmen bei Versicherten ab 50 Jahren Kontrolluntersuchungen, die die Chancen einer Früherkennung deutlich erhöhen.

Selbst wenn sich Darmkrebs bereits entwickelt hat, sind die Heilungsaussichten heutzutage gut. „Das Spektrum an Behandlungsoptionen reicht dabei von Operationen mit der Schlüssellochtechnik über offene Operationen bis hin zu multimodalen Therapien, bei denen wir auch die Chemo- und Strahlentherapie einsetzen“, erläutert Prof. Grützmann.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es für Darmkrebspatientinnen und -patienten? Welche Option ist für wen geeignet und wie läuft die Behandlung konkret ab? Auf diese und ähnliche Fragen geht Robert Grützmann im Rahmen seiner Bürgervorlesung „Was tun bei Darmkrebs?“ ein. Der Vortrag steht allen Interessierten, die die Veranstaltung am 29. November 2021 nicht live mitverfolgen können, voraussichtlich ab Montag, 6. Dezember 2021, kostenlos zum Abruf oder zum Download in der Mediathek zur Verfügung.