Der bayerische Landesverband des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) spricht sich für eine Corona-Impfpflicht für die gesamte erwachsene Bevölkerung aus. „Vor dem Hintergrund der pandemischen Entwicklung, die mit einer sehr viel höheren Infektionsgefahr einhergeht und der Perspektive, auch über die aktuelle Omikron-Variante an den Herbst 2022 und Winter 2022/2023 zu denken, begrüßen wir die klare Haltung des ASB-Bundesverbandes und sprechen uns daher ebenfalls klar für die Einführung einer allgemeinen, für die gesamte erwachsene Bevölkerung geltende Impfpflicht aus“, sagt der ASB-Landesvorsitzende Dr. Gerhard Körner, teilt der Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Bayern e.V. mit.

Die einrichtungsbezogene Impfpflicht könne als kurzfristiger sinnvoller Schritt zum Schutz der besonders Vulnerablen gesehen werden. „Mittel- und langfristig ist jedoch aus Sicht des ASB Bayern die Einführung der allgemeinen Impfpflicht die entscheidende Maßnahme, die der gesamtgesellschaftlichen Herausforderung, vor welche die Pandemie uns stellt, angemessen entgegentritt“, so Körner weiter.

Bereits Anfang Dezember 2021 habe sich der ASB-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein wie folgt geäußert: „Alle bisher ergriffenen Maßnahmen haben offensichtlich zu keiner nachhaltigen Bewältigung der pandemischen Lage geführt und unsere Gesellschaft droht in dem ständigen Auf und Ab von Infektionswellen und Gegenmaßnahmen zu zerbrechen.

Wir halten zwar die Aufklärung und Freiwilligkeit noch immer für die erste und beste Option und haben in den zurückliegenden zwei Jahren das uns Mögliche hierfür getan; aber die Impfquote reicht nach wie vor nicht aus. Eine einrichtungsbezogene Impfpflicht für ausgewählte Berufsgruppen ist in der gegenwärtigen Lage nicht ausreichend. Der ASB ist davon überzeugt, dass es einer solidarischen Kraftanstrengung der ganzen Gesellschaft und damit aller in ihr lebenden Menschen bedarf.“