Mit einem unterhaltsamen Jahresabschlusskonzert und der Verabschiedung des Klavier- und Keyboardlehrers Thomas Eschler ging die Sing- und Musikschule in die Sommerpause. Eröffnet wurde der Abend im ziemlich warmen Vereinshaus von den Jeki-Kindern der Grundschulen Herzogenaurach und Niederndorf mit "Tsche tsche kule" und "Unser erstes Jahr", einstudiert von Christine Elster-Lauer, Gabriele Haberberger und Regina Scherer unter der Leitung von Uli Nix.

Sechs Ensembles sowie Musikerinnen- und Musiker aus allen Bereichen des Musikschulangebotes konnte Musikschulleiterin Margit Denk zum gut besuchten Abschlusskonzert begrüßen, bei dem vor allem die Jüngsten der Sing- und Musikschule ihrem Auftritt vor großem Publikum entgegen fieberten.


Thomas Eschler sagte Ade

Nach 37 Jahren war es für den kommissarischen Leiter Thomas Eschler nach dem Weggang von Käthe Zang das letzte Abschlusskonzert und läutet für ihn den Ruhestand ein.

Die Bandbreite der Instrumente war ebenso vielfältig wie die aufgeführten Stücke und bemerkenswerten Solisten, wie Tobias Schumacher am Klavier mit "Sturm"- einer Eigenkomposition des elfjährigen Musikschülers. So ließ auch das Trompetenensemble unter der Leitung von Regina Scherer mit der "Royal Fanfare" und "Aufzug Nr. 1" aufhorchen und mit "Die alte Kuckucksuhr" und dem "Drei Dance" sorgte Benedikt Schwarz am Klavier, sehr zur Freude von seinem Lehrer Martin Lauer, für viel Beifall.


Alte Meister

Neben der zeitgenössischen Musik kamen während des Abends aber auch alte Meister nicht zu kurz. So bei "aus 3. Konzertantes Duo - Dur op. 53. Rondeau Allegretto mit Barbara Hasa´nyi mit der Querflöte und der Lehrerin Gabriela Haberberger. Mit "Präludium C-Due BWW 553" von Johann Sebastian Bach, unter der Leitung von Uli Nix, setzte auch das Blockflötenorchester auf die alten Meister, wie auch Miriam Novotny (Querflöte) und Gabriele Haberberger bei aus "Duett Nr. 4: Allegro vivace von Wolfgang Amadeus Mozart.


Halleluja

Zwischen den Darbietungen der Solisten holte Margit Denk das Vokal-Ensemble für "Yellow submarine" auf die Bühne, bevor Klarinetten-Ensemble mit der "Lady Ann Ballade" und "Colors of the wind?" aus dem Film "Pocahontas" wieder die Richtung der zeitgenössischen Musik einschlug. Den ersten Teil des Abends beschlossen schließlich Emma Novotny, Emma Philipp und Charlotte Wacker und Lehrkraft Markus Rießbeck mit den Saxophonstücken "Black Orpheus" von Lois Bonfi und Blue Monk" von Thelonius Monk.

Schon aus vorausgehenden Konzerten kennt man die Namen Denis Sonne (Klavier) und Luise Metzeroth (Klavier), die mit "Halleluja" von Leonard Cohen überzeugten.