Nach derzeitigem Stand der polizeilichen Ermittlungen kam es aufgrund des technischen Defektes an einem Temperaturregler zum unkontrollierten Austritt der Dämpfe und ein Brandmelder schlug an.

Evakuierungsmaßnahmen waren nicht notwendig, da sich zum Zeitpunkt niemand in dem betroffenen Gebäudetrakt aufhielt.

Bei entsprechenden Messungen in den Räumlichkeiten ergab sich eine Schwefelsäurekonzentration in der Luft, die sich zwischenzeitlich durch die bestehende Luftzirkulationsanlage des Labors verflüchtigt hat.

Der Einsatz blieb allerdings nicht ganz folgenlos, denn vier Feuerwehrleute und ein Polizeibeamter kamen wegen Augen- und Atemwegsreizungen zur Überwachung in ein Krankenhaus.

Ein weiterer Polizist sowie ein Haustechniker wurden vor Ort vorsorglich notärztlich begutachtet. Sie zeigten glücklicherweise keine Symptome und konnten entlassen werden.