Einen Polizei- und Rettungswageneinsatz haben zwei junge Männer im Alter von 25 und 23 Jahren in einem Wohnheim am Friedrich-Weiler-Platz in Herzogenaurach ausgelöst. Mitbewohner der beiden Asylbewerber stellten fest, dass beide am Hals bluteten und verständigten die Notdienste, da sie das Schlimmste befürchteten.
Wie sich jedoch herausstellte, hatten die beiden jungen Männer laut Polizeibericht eine innige Freundschaft und wollten eine Blutsbrüderschaft eingehen. Zu diesem Zweck fügten sie sich zwei identische Schnittverletzungen mittels eines Fischdosendeckels am Hals zu. Damit wollten sie sich gegenseitig in Erinnerung behalten. Beide Verletzten wurden durch das BRK zur Versorgung der oberflächlichen Schnittverletzungen ins Krankenhaus gebracht, wo sie ambulant behandelt wurden.