"Das wird meine letzte große Aufgabe", sagt Christine Taistra, nicht ohne Schmunzeln. Denn die neuste "Jugendgruppe" ist ihr besonders an Herz gewachsen. Und so freut sich die Leiterin, die das Jugendhaus zum Jahresende verlässt, täglich darauf, dass bald Kindergeschrei zu hören sein wird.

Es war am Tag vor der Party zum 25. Geburtstag des Jugendhauses, als die Pädagogin plötzlich ein Nest entdeckte. Was erst aussah wie vom Sturm herangeweht, war bewusst dort verankert worden. Eine Vogelmama hatte sich das Umfeld des Jugendhauses für ihre Kinderstube ausgesucht.


Spannendes Warten

Dort sitzt sie nun und brütet. Die ersten drei Eier waren schnell gelegt, und selbst am Tag nach dem Fest hat sie noch eins draufgesetzt. "Wenn die die Party ausgehalten hat, dann kann nix mehr schief gehen", witzelten Taistra und ihre Mitarbeiterin Marlene Hildel.