Wenn die Aula des Gymnasiums langsam anfängt, sich zu füllen, bereiten sich zwölf nervöse Schüler und Schülerinnen mit Aufwärmübungen auf ihren großen Auftritt vor. Dann gehen die Lichter aus und das Stück beginnt. Das ist der Moment, auf den die Theatergruppe unter der Leitung von Martin Schlund das ganze Jahr hingearbeitet hat.
Zu Beginn des Stücks treten zwei feindliche Gangs auf die Bühne, die sich einen harten Kampf um die Vorherrschaft liefern. Hackers Gang kann sich schließlich durchsetzen und versucht den nichtsahnenden Bürger Kleinman (Max Danhauser) für sich zu gewinnen. Doch warum dieser Aufwand?
In der Stadt treibt seit längerer Zeit ein Wahnsinniger (Dennis Hessek) sein Unwesen, indem er Menschen kaltblütig ermordet. Alle geraten in Panik, außer Kleinman, der scheinbar noch nichts davon mitbekommen hat.
Die Bürger haben sich verschiedene Pläne ausgedacht, wie man den Wahnsinnigen fangen könnte, und jeder setzt auf Kleinmans Hilfe.
Doch was die Bürger nicht ahnen, ist die Tatsache, dass Kleinman seit längerer Zeit von einer diabolischen Stimme in seinem Kopf geplagt wird. Während Kleinman verzweifelt versucht, herauszufinden, was seine Aufgabe in dem Plan sein soll, übernimmt die Stimme in seinem Kopf immer mehr die Kontrolle über ihn, seine Gedanken und seine Handlungen. Letztendlich wird ihm bewusst, dass ein Teil von ihm selbst der Wahnsinnige ist, und er sieht den Tod als einzigen Ausweg, um sich von diesem Teil und seiner Schuld zu befreien.
Die Schauspieler demonstrieren in dieser Inszenierung ihre vielseitigen schauspielerischen Talente. In ausdrucksstarken Bildern agieren sie auf der zum Boxring umgestalteten Bühne, immer wieder unterstützt von Videoeinspielungen. Der Spielleiter Martin Schlund zeigt sich am Ende wirklich stolz auf seine Truppe, die Zuschauer ebenso.