Ein weiterer Baustein in der Renovierung des Kellerberges sei dieser Neubau, sagte Bürgermeister Gerald Brehm (JL) beim Richtfest am Freitagabend. Das neue Gebäude auf dem Gelände des Petersbeckhauses soll für verschiedene Zwecke genutzt werden, unter anderem als Lagerraum. "Im Petersbeckhaus selbst ist überhaupt kein Platz, um etwa Werkzeug, Tische oder Stühle zu verstauen", erklärt Karsten Wiese vom Kellerbergverein.

Austellungsgegenstände aus dem Kellerbergmuseum können dort ebenfalls untergebracht werden. Auch eine kleine Werkstatt sei vorgesehen. Zudem kann das neue Haus als Ausschank genutzt werden. "Unsere Feste ziehen immer mehr Besucher an. Besonders im August kommen so viele Gäste, dass es bisher immer schwieriger wurde, den Ausschank zu organisieren", sagt Wiese.
Das große Fenster des Hauses kann deshalb mit einem Thekenbrett versehen, die zweigeteilte Tür kann oben geöffnet und unten geschlossen werden. Auch eine behindertengerechte Toilette wird installiert.

Der Bau des neuen Gebäude ist Teil der groß angelegten Sanierung des Kellerbergs, in die auch die unterirdischen Anlagen und die Kellerberghäuser in Privatbesitz einbezogen werden. Insgesamt wird die Sanierung rund eine Million Euro kosten. Die Stadt selbst wird kräftig investieren, aber auch die EU und die Lokale Aktionsgruppe Aischgrund stellen Fördermittel.

Einen Namen hat das neue Häuschen übrigens noch nicht. Den will der Kellerbergverein per Internetabstimmung finden. "Auf unserer Homepage kann jeder Vorschläge einreichen und seine Stimme abgeben", erklärt Karsten Wiese. Zur Auswahl stehen bisher "Hopfenlaube", "Pavillon", "Lager" und "Schalander". Abgestimmt werden kann unter www.kellerberg-hoechstadt.de. Weitere Vorschläge können an info@kellerberg-hoechstadt.de geschickt werden.