Zu dritt waren die Messebauer gegen 11 Uhr mit einem Kastenwagen in Richtung Köln unterwegs, teilt die Polizei mit, als sie zu einer Überprüfung auf einen Parkplatz geleitet wurden. Ein 25-jähriger Mitfahrer machte durch nervöses Zittern auf sich aufmerksam und gestand den Besitz einer im Führerhaus liegenden Dose ein, die mit Marihuana gefüllt war.
Da er der deutschen Sprache nicht mächtig war, riefen die Beamten kurzerhand den Chef des Trios an und baten um Übersetzung. Dieser wirkte offenbar derart auf den jungen Mann ein, dass er freiwillig zwei weitere Verstecke in dem Sprinter Preis gab. Aufgrund des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz behielten die Polizeibeamten eine Sicherheitsleistung von 300 Euro ein und stellten die Drogen sicher.
Aber auch der Kleintransporter selbst ließ erahnen, dass er wohl nicht vorschriftsmäßig unterwegs war. Die sichtliche Überladung wurde auf der geeichten Waage bestätigt. Eine Tonne zu viel hatte der 3,5-Tonner an Bord. Dafür musste der Fahrer einen Betrag von 160 Euro hinterlegen, ehe alle weiterfahren durften.