Zunächst wurde den Rettungskräften kurz vor 11 Uhr am Sonntagvormittag in Heßdorf ein Autobrand gemeldet. An der Einsatzstelle fanden die Feuerwehrleute allerdings kein brennendes Auto vor. Durch einen technischen Defekt an der Kühlung trat Wasserdampf aus und erweckte bei den Passanten den Eindruck eines brennenden Motors.
Eine kurze Unaufmerksamkeit führte eine Stunde später auf der A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt auf Höhe Erlangen-West zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen, drei Verletzten und 85 000 Euro Sachschaden. Ein 21-jähriger Student aus dem Ruhrgebiet hatte ein Stauende zu spät erkannt, rammte das vor ihm stehende Auto und schob dieses auf den Wagen davor auf. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Fahrer des Autos in der Mitte knapp ein Promille Alkohol intus hatte und nun, obwohl er für den Unfall nichts konnte, seinen Führerschein abgeben muss.