Die Aurach-Pappeln, die alle so an die 30 Meter Länge haben, müssen gefällt werden, weil sie in die Jahre gekommen sind. So will es das Umweltamt der Stadt. Etwa 70 Jahre haben sie auf dem Buckel, und da ist keine Sicherheit mehr garantiert. Weil sie aber direkt an einem Verkehrsweg stehen und auch noch in die Liegewiese des Freibads stürzen könnten, muss rechtzeitig gehandelt werden.

Das Problem bei der Fällaktion ist aber nicht die Größe der Bäume. Schon eher der Standort. Denn die mächtigen Laubbäume müssen hinüber über die Aurach fallen. Keinesfalls aber auf die andere Seite. Denn dort ist die Liegewiese des Freibads und die ist mit einem Zaun umgeben. Der würde einem schweren fallenden Baum nicht standhalten können.

Als das Umweltamt im Rathaus per Zeitungsartikel auf die bevorstehende Fällung aufmerksam machte, meldeten sich auch zahlreiche Bürger. Das berichtet die Naturbeauftragte Monika Preinl. Manche Anrufer äußerten Sorgen, dass jetzt am Freibad ungehinderte Sicht auf die Liegewiese herrsche, und das mögen die Badegäste sicher nicht. Die Pappelallee hatte gerade im Sommer einen guten Sichtschutz geboten. Auch das werde man sich anschauen, sagt die Fachfrau. Gegebenenfalls müsse man etwas nachpflanzen.


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