Rosi Dorsch war Pfarrsekretärin der Pfarreiengemeinschaft Adelsdorf-Aisch. Wie die Pfarreiengemeinschaft mitteilt, wurde sie am Sonntag, 30. Juni, von Pfarrer Thomas Ringer am Ende des Gottgesdienstes offiziell aus dem Amt verabschiedet.

27 Jahre habe Dorsch, von vielen Pfarrangehörige als "unsere Rosi" bezeichnet, die Aufgaben und das Amt einer Pfarrsekretärin begleitet. Zunächst unter Pfarrer Friedrich in einem gemeinsamen Büro, nur für St. Stephanus zuständig. Dann kamen Pfarrer Hans Eisend und Pfarrer Holger Fiedler, denen sie zur Seite stand. In deren Amtszeiten wurde die Pfarreiengemeinschaft Adelsdorf-Aisch gebildet, womit auch die Aufgaben des Pfarrbüros wuchsen.

Sorgen und Nöte landeten bei ihr

Auch er, so Pfarrer Ringer, habe zweieinhalb Jahre von dem umfangreichen Wissen über die Vorgänge in der Pfarrei und den Menschen erfahren können. Viele Pfarrangehörige, aber auch fremde Besucher, hätten oft ihre Sorgen und ihren Kummer bei ihr ausgesprochen, aber auch ihre Freuden mitgeteilt, war sie doch der erste Ansprechpartner und der Pfarrer nicht immer sofort zu erreichen. Sie habe zugehört und Trost gespendet und geholfen, wo sie nur konnte, und für jeden habe sie ein freundliches Wort gefunden. Sie habe richtig Seelsorge betrieben.

Dafür bedankte sich Pfarrer Thomas Ringer, auch im Namen aller Pfarrangehörigen, ganz herzlich bei Rosi Dorsch.

Ähnlich lobende Worte fand Pfarrgemeinderatsvorsitzender Günter Münch. "Mehr als ein viertel Jahrhundert stehen hier für Zuverlässisgskeit, Loyalität, Vertrauen, Fröhlichkeit und Offenheit und vieles mehr."
Bei der anschließenden Agape auf dem Kirchenvorplatz hatten die Gottesdienstbesucher Gelegenheit, persönlich von Rosi Dorsch Abschied zu nehmen. Informationen auch unterwww.st-stephanus-adelsdorf.de.