Die Arbeiten an der Einfriedung der St.-Antonius-Kapelle auf dem Lauberberg sind abgeschlossen. Stadtrat Georg Schockel (CSU) setzt sich bereits für sein nächstes Projekt ein: die Restaurierung eines Feldaltars, der an der Kreisstraße ERH17 zwischen Greuth und Stiebarlimbach steht. Die CSU-Fraktion hat einen Antrag an die Stadt Höchstadt gestellt, um die Restaurierungs- und Konservierungsarbeiten durchzuführen, teilt Fraktionssprecher Michael Schwägerl mit. Georg Schockel ergänzt, dass ein Angebot für die Arbeiten bereits vorliege, die Stadt aber noch weitere einholen will.

Der Altar wurde von der Brauerei Fischer in Greuth gestiftet und 1885 errichtet, was an der Jahreszahl unter dem Christusmonogramm IHS erkennbar ist. Eingeweiht wurde er zusammen mit der Kapelle in Greuth am 30. Mai 1890. Das Flurdenkmal befindet sich (ebenso wie das Grundstück) seit der Flurbereinigung im Besitz der Stadt Höchstadt.

Das frontseitige Feld des Sockels trägt eine mehrzeilige, bereits nicht mehr lesbare Inschrift. In einer tiefen Nische steht derzeit eine Marienfigur mit Jesuskind; die Glasscheiben abdeckung ist zerbrochen und erneuerungsbedürftig. Der hohe Verwitterungsgrad der Oberflächen erklärt sich durch Frostsprengungen aufgrund des Besatzes mit Flechten und Moosen, die im Winter das Wasser anziehen, und wahrscheinlich auch durch eine starke Salzbelastung über die Kreisstraße.