War sie aus dem Pullover hinausgewachsen, wanderte der nicht etwa in die Kleidersammlung, sondern wurde aufgetrennt. Mit der Wolle eines zweiten oder einem neuen Knäuel in einer anderen Farbe reichte es dann wieder für einen Pullover in der nächsten Kindergröße.

Mit der Mode wollten die Frauen damals in den Kriegs- und Nachkriegsjahren trotzdem gehen. Auch wenn ein neues Kleidungsstück viel seltener angeschafft oder selber hergestellt werden konnte. Das Abändern, das Ersetzen einer Garnitur durch etwas Neues, war die Lösung.

New Look mit weiten Röcken

Daran haben wohl auch die Designer jener Zeit gedacht, kann man den alten Modevorschlägen entnehmen. Aufgestickte Blümchen machten aus einer weißen Strickjacke ein wärmendes Oberteil zu einem Dirndl.