Jetzt hat sich der Planungsausschuss in nichtöffentlicher Sitzung mit dem Thema beschäftigt. Wie Bürgermeister German Hacker (SPD) bekannt gab, wurde jetzt gewissermaßen der Startschuss für eine Umgestaltung gegeben. Das bedeutet, dass zunächst angestrebt wird, einen Gestaltungswettbewerb auszuschreiben. Man will für das städtebauliche Konzept ungefähr eine Handvoll Stadtplanungsbüros beauftragen. Die sollen alle ihre Ideen abgeben. Daraus werden dann letztlich die Besten ausgesucht.

Bevor die Stadt jedoch konkret werden kann, muss noch die Absprache mit der Regierung von Mittelfranken erfolgen. Und dann wird die Angelegenheit ein weiteres Mal in den Planungsausschuss gegeben, um die Randbedingungen festzuzurren, sagte Hacker.

Und zu diesen Randbedingungen zählen verschiedene Parameter. Beispielsweise muss man sich laut Hacker einig werden, wie denn die Gebäudekörper aussehen sollen. Was soll erlaubt werden, wie groß, welche Gestaltung und so fort. Zweiter Knackpunkt sind die Freiflächen. Wie viel darf verbaut werden, was muss frei bleiben und wie soll das gestaltet werden? Fragen, die man nicht vernachlässigen darf.

Und schließlich ist auch die Frage einer Tiefgarage gewichtig. Diese wird unterhalb des Areals gewünscht, damit man an dem innerstädtisch wichtigen Standort keine Stellplätze verliert. Nicht einfach zu beantworten sein wird in diesem Zusammenhang die Frage: Wo kommen die Zu- und Abfahrten hin?

Wenn diese Fragen geklärt sind, dann sollen sich die Fachbüros mit dem Herzstück der Innenstadt befassen.