In der Zeit zwischen Mitte April und Ende Mai 2022 brach ein 18-Jähriger in ein Gartenhaus im Erlanger Stadtteil Dechsendorf ein und lagerte dort anschließend mehrere Kilogramm Betäubungsmittel. Beamte der Erlanger Kriminalpolizei nahmen den Tatverdächtigen am Dienstag (31.05.2022) fest, wie das PP Mittelfranken berichtete.

Am Dienstagmorgen (31. Mai) meldete der Besitzer eines Wochenendgrundstücks in Dechsendorf den Einbruch in sein dortiges Gartenhaus. Dieses hatte der Geschädigte im genannten Tatzeitraum nur sporadisch genutzt. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme stellten die Beamten der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt fest, dass der Einbrecher die Hütte offensichtlich für ungenutzt hielt und sie als Depot für Betäubungsmittel verwendete. Die Einsatzkräfte fanden unter anderem rund 3.6 Kilogramm Haschisch und 150 Gramm Marihuana in dem Gartenhaus auf und stellten sie sicher.

3.6 Kilo Haschisch und weitere Drogen - Ist der Tatverdächtige ein Dealer?

Die Erlanger Kriminalpolizei übernahm noch vor Ort die weiteren Ermittlungen und führte eine Spurensicherung durch. In der Hütte fanden die Beamten Hinweise, die den Tatverdacht gegen einen 18-Jährigen begründeten. Die zuständige Richterin erließ einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des jungen Mannes aus Erlangen. Hier fanden die Ermittler weitere Beweismittel für einen möglichen Handel mit Betäubungsmittel auf. Der 18-Jährige selbst befand sich nicht in der Wohnung.

Er kam im Nachgang selbstständig zur Polizeiinspektion Erlangen-Stadt, woraufhin ihn Beamte der Kriminalpolizei Erlangen vorläufig festnahmen. Er wird im Laufe des heutigen Tages (01. Juni) einem Haftrichter vorgeführt. Die Beamten leiteten unter anderem ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln gegen den 18-Jährigen ein.

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