Aber auch allgemein habe das wechselhafte Wetter seine Kapriolen geschlagen, sodass die ausgesäten Pflanzen teilweise sogar im Hochwasser verrotteten.

Aus ihrer Sicht misst gerade die Landbevölkerung dem Erntedankfest eine große Bedeutung zu. Sie lege schließlich besonderen Wert auf saisonale und regionale Produkte und sei sich der Bedeutung von Ernährung für einen gesunden Organismus noch oft bewusst. In größeren Städten habe man die Auswirkung der klimatischen Bedingungen jedoch viel zu selten im Blick. "Da geht man einfach in den Supermarkt und bekommt auch im Januar problemlos seine Erdbeeren", kritisiert Evi Derrer.

Ein Begriff aus der Kindheit

Ein Gegenbeispiel ist Martina Sünderhauf aus Nürnberg. Gemeinsam mit ihrer Familie besuchte die Nürnbergerin in diesem Jahr erstmals das Erntedankfest des Landkreises - und zeigte sich begeistert.