Vom winterlichen Wald war keine Spur zu sehen bei der Waldweihnacht des CSU-Ortsverbands Herzogenaurach am früheren Wildgeheges im Dohnwald, der eigentlich Thonwald heißt. Für die vielen Kinder begann das Erlebnis aber schon auf dem Parkplatz am Ende der Schlaffhäusergasse, denn mit Fackeln und Taschenlampen ausgerüstet machten sie sich mit den Erwachsenen auf den Weg zur Schutzhütte, vor der schon die Feuer brannten. Auf den Weg machte sich auch die blinkende Weihnachtskutsche und die Kinder bekamen die Gelegenheit, mit der von zwei Pferden gezogenen Kutsche eine Runde durch den nächtlichen Wald zu drehen.


Aufregend für die Jüngsten

Auch im 15. Jahr hat die Waldweihnacht nichts von ihrer Anziehungskraft verloren, wie CSU-Ortsvorsitzende Antje Körner erfreut feststellte. Eben solange ist auch die Stadtjugendkapelle dabei und lädt zum Mitsingen bekannter Weihnachtslieder ein.

Schon eine Stunde vorher waren Bernhard Schwab, Walter Drebinger und Christian Polster zugange und zündeten die Feuer an, Bäckermeister Polster stellte Kuchen bereit und Glühwein- und Kinderpunschkessel aufs Feuer. Beim Herzogenauracher Prolog des Christkindes (Theresa Burkhard) war dann das Prasseln des Feuers zu hören und gebannt lauschten Groß und Klein dem Christkind. Für die Jüngsten war es ein aufregendes Erlebnis: lodernde Feuer und das Christkind mit dem Engel in weißen Gewändern. Manche näherten sich, sanft geschoben von Mama und Papa, dem Christkind dann doch etwas schüchtern, um eine Weihnachtstüte entgegenzunehmen. Simon Dummer, Vorsitzender der Jungen Union las im digitalen Zeitalter eine Weihnachtsgeschichte vom iPhone.

Nach dem offiziellen Teil hatten die Besucher Gelegenheit, im Schein der Feuer und bei einem Becher Punsch oder Glühwein gemütlich zusammenzustehen.