Am Freitagmorgen ist ein Lasterfahrer auf der A3 gegen die Mittelschutzplanke geprallt und dabei leicht verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, verursachten sein links stehender 40-Tonner und herabgefallene Ladung erhebliche Verkehrsbehinderungen in Richtung Nürnberg. Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 150 000 Euro.

Erst die Böschung hoch


Gegen 5.45 Uhr geriet ein 59-jähriger Slowake aus Unachtsamkeit mit seinem Sattelzug kurz vor der Anschlussstelle Schlüsselfeld zu weit nach rechts und kam von der Fahrbahn ab. Er fuhr zunächst die Böschung hoch, lenkte wieder nach links und verlor im Anschluss gänzlich die Kontrolle über sein Gefährt. Das Fahrzeug schleuderte über die Fahrbahn und krachte schließlich in die Mittelleitplanke. Einzelne Teile flogen dabei bis auf die Gegenfahrbahn. Das Auto einer 48-Jährigen, die in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs war, wurde durch diese Teile leicht beschädigt.

Zum Glück kippte das Schwerlast-Gespann nicht um. Aber die aus mehreren hundert Blechplatten bestehende Ladung löste sich und die Metallteile verteilten sich auf der gesamten Fahrbahn. Schnell bildete sich ein Stau, der bis zu 15 Kilometer lang wurde.

Einsatzkräfte der Feuerwehren Geiselwind und Schlüsselfeld banden ausgelaufenen Dieselkraftstoff, beseitigten die rund 200 Blechteile von der Fahrbahn und unterstützten die Streifen der Autobahnpolizei bei der Absicherung der Unfallstelle. Der Verkehr wurde auf dem Standstreifen vorbei geleitet.

Der am Mittelstreifen ins Erdreich gelangte Kraftstoff muss ausgebaggert werden. Dazu wird der linke Fahrstreifen auch weiterhin zeitweise gesperrt werden. Die Bergung und die Aufräumungsarbeiten dauerten bis in die Mittagsstunden.