Die Küche und der Ausschank zum geplanten Biergarten im Hof der Fortuna Kulturfabrik sollen im Heizhaus Platz finden. Das Gebäude soll entkernt und die - teilweise nur provisorisch - verschlossenen Bögen und Fensteröffnungen wieder verglast werden. Dann kann der Raum von etwa 170 Quadratmetern als Ausstellungspavillon genutzt werden. Darauf einigte sich der Kulturausschuss der Stadt Höchstadt.
Für diese Nutzung genügt es, so der Planer Fritz Wiesneth, wenn das Gebäude frostsicher ist. Zwar gibt es alte Heizkanäle zum Hauptgebäude, sie sind aber schadstoffbelastet und müssen entfernt werden.
Der Bau soll transparent wirken, "damit er nicht wie ein Brett vor dem Hauptgebäude steht". Auflage des Denkmalschutzes ist eine Andeutung des inzwischen abgerissenen südlichen Anbaus. Diese Forderung setzt der Planer mit einer Bühne in der Größe des ehemaligen Anbaus um. 4,50 Meter wird sie heraus ragen. Eine mobile Glaswand verschließt sie und kann bei Bedarf geöffnet werden.