Der Mann war mit seinem Fahrrad in den Linienbus gestiegen und der Busfahrerin aufgrund seines Verhaltens aufgefallen. Deswegen wollte sie ihm die Mitfahrt verweigern, woraufhin er verbal ausfällig wurde. Zwei weitere Busfahrer kamen der Kollegin zu Hilfe, um den Mann zu überreden den Bus zu verlassen. Daraufhin schleuderte er sein Fahrrad gegen die Busfahrerin und ihren Kollegen, die dadurch leichte Verletzungen erlitten.

Diese alarmierten daraufhin die Polizei, die kurz darauf eintraf. Auch den Beamten gegenüber zeigte er sich sichtlich aggressiv und unkooperativ und wollte ihren Anweisungen keine Folge leisten. Er rastete schließlich so weit aus, dass er umher schrie und seinen Pullover vom Leib riss.
Auf die Beamten ging er schreiend zu und ließ sich auch nicht von einem Bekannten von ihm zurück halten.

Nachdem sich die Situation immer weiter zuspitzte, mussten die Beamten unmittelbaren Zwang anwenden und den heftig wehrenden Mann überwältigen. Anschließend musste er sich einer Blutentnahme unterziehen und wurde in der Haftzelle der Polizeiinspektion untergebracht, bis er sich wieder beruhigt hatte. Ein Alkomattest ergab bei dem Randalierer einen Wert von 2,2 Promille.

Er muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. pol