Erlangen
Trunkenheitsfahrten

Betrunken von Erlanger Bergkirchweih heimgefahren: Kopfplatzwunde, Bewusstlosigkeit und Führerscheinentzug

Zwei betrunkene Besucher der Erlanger Bergkirchweih setzen sich noch hinters Steuer beziehungsweise hinter den Lenker. Beides ging nicht gut aus und blieb auch nicht folgenlos: eine Platzwunde, Einzug des Führerscheins und Blutentnahmen waren die Konsequenzen.
Erlanger Bergkirchweih 2022 findet statt - welche Attraktionen und Buden geplant sind
Der Erlanger "Berch" kann sich zur Bergkirchweih 2022 wieder mit feierfreudigem Publikum füllen. Foto: Daniel Karmann/dpa

In der Nacht von Dienstag (07. Juni 2022) auf Mittwoch (08. Juni 2022) machten sich zwei Besucher der Erlanger Bergkirchweih trotz eines hohen Alkoholpegels mit dem Auto und dem Rad auf den Nachhauseweg und verunfallten beide. 

Wie die Verkehrspolizeiinspektion Erlangen am Mittwoch berichtet, übersah der betrunkene Radfahrer um 19.40 Uhr an der Einmündung Goethestraße/Güterhallenstraße einen Ampelmast, krachte ungebremst gegen diesen, stürzte und war kurz bewusstlos. Mit einer Kopfplatzwunde und Abschürfungen wurde er in eine Klinik gebracht. Dort konnten zudem 2,08 Promille festgestellt werden - eine Blutentnahme folgte. Der Radfahrer muss sich nun auf ein Strafverfahren einstellen. 

Mit 2,28 Promille auf der A73: Trunkenheitsfahrt bleibt für 20-Jährigen nicht folgenlos

Zwei Stunden später, gegen 21.40 Uhr, wollte ein 20-Jähriger aus Nürnberg mit seinem Auto an der Auffahrt Erlangen-Zentrum auf die A73 auffahren. In der Kurve der Auffahrt verlor er die Kontrolle über seinen Wagen, schleuderte in die Mittelschutzplanke, prallte gegen die Außenschutzplanke und kam schlussendlich dort zum Stehen.

Der 20-Jährige blieb zwar unverletzt, doch die Trunkenheitsfahrt nicht folgenlos: Bei gemessenen 2,28 Promille musste auch er sich einer Blutentnahme unterziehen; sein Führerschein wurde sichergestellt.