Um die derzeit vielen Baustellen in Höchstadt zu begleiten, hatte das Stadtmarketing den Zeichenwettbewerb für ein Maskottchen an den Höchstadter Schulen ausgeschrieben. "Sehr viele, sehr schöne Werke", so Bürgermeister Gerald Brehm (JL), waren dabei herausgekommen. Das Siegerbild des zwölfjährigen Leon Bachmeier war im April gekürt worden. Was bisher noch fehlte, war ein Name für den Storch in Latzhose.

In der ersten Ausgabe der Baustellenzeitung - das über die fortschreitenden Arbeiten der Baustellen informieren soll - wurden die Bürger dazu aufgerufen, Namensvorschläge für den fleißigen Storch einzusenden. Diese wurden in der darauffolgenden Ausgabe vorgestellt und die Abstimmung konnte beginnen. Zwei Vorschläge lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, teilte Sandra Schuster vom Stadtmarketing mit. Per Losverfahren fiel die Entscheidung schließlich bei einem offiziellen Treffen im Rathaus.


Er heißt "Edmundo"

So steht der Name für das Maskottchen jetzt fest. "Edmundo" ist der Vogel nun getauft. Der Vorschlag war gleich auf mit "Lenzi" gewesen. Bei dieser Gelegenheit sprach Bürgermeister Brehm auch noch einmal seine Gratulation zu Leon Bachmeiers Sieg aus und zauberte den Preis für Edmundos Schöpfer hervor. Der Schüler freute sich über eine Saisonkarte für das Höchstadter Eisstadion.


Auf Du und Du mit dem Storch

Mit der Namensgebung ist Leons Reise mit "seinem" Siegermaskottchen aber noch nicht an ihrem Ende angelangt. Die ganze Kunstklasse des Schülers an der Realschule Höchstadt wird im kommenden Schuljahr, gemeinsam mit Lehrer Karsten Reimann, den Storch noch in verschiedenen Positionen zeichnen. Ab Herbst soll er dann überall rund um alle Baustellen zu sehen sein.

Und auch ein "reales" Treffen mit Edmundo könnte bald Wirklichkeit werden. In den Überlegungen des Projektgremiums für das Baustellenmarketing ist neben Plüschtieren, Schlüsselanhängern und Aufklebern auch ein Kostüm zu finden, mit dem der Storch bei Veranstaltungen rund um die Baustellenarbeiten glänzen kann.
Was letztlich alles realisiert wird, entscheidet das Gremium in der nächsten Zeit. Über einen großen Zuspruch in Zukunft für das Maskottchen ist sich Sandra Schuster sicher: "Bisher haben wir absolut positive Resonanz erhalten."