Ulrich Bogen klingt erleichtert. Eindreiviertel Jahre habe man gesucht, sagte er gestern auf Anfrage des FT. Und jetzt haben die Hausbesitzer endlich das gefunden, was ihnen vorschwebte. In das Fachwerkhaus in der Fußgängerzone, das den Herzogenaurachern als Schlecker-Markt geläufig ist, zieht wieder Leben ein.

"Wir haben einige Mühe aufgewendet, um für Herzogenaurach was richtig Gutes zu finden", sagte Bogen. Man habe nämlich kein Interesse "an einer Ramschbude mit Ein-Euro-Artikeln" gehabt. Nach einer gewissen Zeit sei man auch fündig geworden, und von dem Sushi-Restaurant, das dort einziehen will, verspricht man sich einiges.

Gewinnen konnte Bogen ein Ehepaar aus dem Raum Nürnberg. Die beiden stammen aus Vietnam, sind aber schon zwei Jahrzehnte in Deutschland. "Sie sind sehr engagiert und wollen sich damit ihren Lebenstraum erfüllen", sagte der Hausbesitzer.