Ausgerüstet mit Datenerfassungsgerät und Messlatte erheben sie an mehr als 22.000 Inventurpunkten den Zustand von Trieben und Knospen.

Die erforderlichen Außenaufnahmen im Landkreis Erlangen-Höchstadt und der Stadt Erlangen (einschließlich des Seebalder Reichswaldes) werden durch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürth von Ende Februar bis Ende April durchgeführt. Vor Beginn der Außenaufnahmen trafen sich in Großenseebach die Vertreter der unteren Jagdbehörde, Jagdbeiräte, Vertreter der Jagdverbände, Hegegemeinschaftsleiter, Jagdpächter und Jagdvorstände sowie Vertreter des Bauernverbandes und Forstbetriebsgemeinschaften.


Drei-Jahres-Rhythmus



Die Bayerische Forstverwaltung erstellt alle drei Jahre für die rund 750 bayerischen Hegegemeinschaften forstliche Gutachten zur Situation der Waldverjüngung (kurz auch Vegetationsgutachten genannt). In den Gutachten werden die Situation der Waldverjüngung sowie ihre Beeinflussung durch Schalenwildverbiss und Fegeschäden erfasst und bewertet.

Wie Forstdirektor Georg Dumpert beim Auftakt der Erhebung bei Großenseebach erläuterte, werden so die Daten für die Forstlichen Gutachten zur Situation der Waldverjüngung gesammelt, die alle drei Jahre von den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten erarbeitet werden. Die Gutachten sind nach Aussage des Forstdirektors für die Umsetzung der forst- und jagdpolitischen Ziele in Bayern unverzichtbar und eine wertvolle Entscheidungshilfe bei der Abschussplanung. Denn sie liefern die Aussage, ob der Verbiss in einer Hegegemeinschaft für den Wald tragbar ist oder nicht. Der Aufbau klimatoleranter Mischwälder ist laut Dumpert eine entscheidende Zukunftsvorsorge für die Gesellschaft.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Montagsausgabe des Fränkischen Tags!