Wer im Bäckerhandwerk Auszubildende einstellen möchte, muss sich auf eine schwierige Suche einlassen. Das stellt Klaus Römmelt fest, der alle Jahre wieder nach jungen Leuten schaut, die er ausbilden kann. Und das gelingt ihm auch, seit 25 Jahren. So haben am 1. September wieder zwei junge Menschen in seinem Bäckerbetrieb die Ausbildung begonnen: Mario Cukic (16) in der Backstube und Nina Hartmann (19) im Laden.

Beide sind aus Herzogenaurach und haben den Hauptschulabschluss, allerdings ohne "Quali". Aber die Noten sind nicht das Entscheidende für Römmelt, wenn der Gesamteindruck passt. Denn in diesem Beruf braucht es vor allem Engagement. Und für den angehenden Bäcker die Bereitschaft, mitten in der Nacht aufzustehen.

Das aber halte wohl viele Jugendliche ab, mutmaßt der Bäckermeister. Ebenso wie die Tatsache, dass man als Dienstleister auch viel Arbeit habe.