Raser auf A3 gestoppt: Am Montagmorgen (26.07.2021) fiel der Verkehrspolizei Erlangen ein Autofahrer auf der A3 ins Auge. Gegen 00.25 Uhr war der 54-Jährige aus einem nordwestlichen Nachbarstaat auf Höhe der Rastanlage Steigerwald-Süd unterwegs - und zwar deutlich zu schnell.

Die Streife folgte Fahrzeug und registrierte dabei laut Bericht der Polizei Geschwindigkeiten von mehr als 160 Kilometern pro Stunde. Im dortigen Baustellenbereich ist die erlaubte Höchstgeschwindigkeit eigentlich 80 Stundenkilometer. Auch wenn der 54-Jährige wegen anderer Autos bremsen musste, beschleunigte er danach direkt wieder auf 160 Kilometer pro Stunde.

Mit 160 km/h durch die Baustelle: Raser auf A3 gefasst

Im Bereich zwischen den Baustellen auf der A3 setzte er sogar noch einen drauf: Statt der erlaubten 120 Kilometer pro Stunde war er mit Tempo 238 unterwegs. "Auch wenn zwischen den Anschlussstellen Pommersfelden und Höchstadt-Ost keine Baustelle ist, so hat auch her die Geschwindigkeitsbeschränkung einen Sinn", so die Verkehrspolizei. Zum einen dient das Tempolimit dem nächtlichen Lärmschutz, zum anderen kommt es auch immer wieder zu Staus am Beginn des nächsten Bauabschnitts.

Auf der verengten Fahrbahn innerhalb der Baustellen sollte die Geschwindigkeitsbegrenzung laut Polizei selbsterklärend sein. Die provisorischen Schutzplanken seien zudem nicht auf einen Aufprall mit so hoher Geschwindigkeit, in diesem Fall 160 Kilometer pro Stunde, ausgelegt. Bei einem Unfall könnte das Fahrzeug somit auch auf die Gegenfahrbahn gelangen.

Der 54-Jährige wurde von den Beamten angehalten und musste an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung von 1095, 50 Euro bezahlen.

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