"Die hohen Kosten verwundern mich schon sehr", meldete sich Doris Wüstner (CSU). Die Gesamtfläche, die bearbeitet werden muss, beträgt rund 8000 Quadratmeter, wie Architekt Stephan Haas dem Stadtrat erläuterte. Haas klärte auch auf, dass die Summe nicht nur für Rasen, Pflanzen, Sträucher oder Bäume aufgewendet wird, sondern auch den Wegebau auf dem Gelände beinhaltet. Dazu kommen noch Entwässerung, Betonarbeiten sowie die Gestaltung von Spiel- und Aufenthaltsflächen, Pausen- und Innenhof.

Wege müssen stabil sein

Auf Nachfrage erklärte der Architekt, dass die vorhandenen Wege erneuert werden müssen, denn das derzeitige Pflaster liegt auf einem dünnen Kiesbett und dann kommt schon das Erdreich.
Die Gebäudeteile müssen aber von Feuerwehrfahrzeugen angefahren werden können und die Wege damit die notwendige Breite und erforderliche Tragfähigkeit aufweisen.
"Die Maßnahme liegt sowohl Kostenrahmen als auch im Zeitplan", erklärten Bürgermeister und Architekt. Für Zweite Bürgermeisterin Renate Schroff (SPD) ist die vorgelegte Planung auf die Bedürfnisse der Schüler ausgerichtet. "Das wird eine gelungene Anlage. Die Schüler werden sich mit Sicherheit wohlfühlen", lobte Schroff die Arbeit des Architekten. Die Vergabe erfolgte dann nach dem Vorschlag der Verwaltung an die Firma Werner aus Poxdorf.