So fasste Bürgermeister German Hacker (SPD) das Gespräch zusammen, an dem neben der Stadt auch das Wasserwirtschaftsamt, das Landratsamt, der Fischereiverein und der Betreiber der Aurachmühle teilnahmen.
Anlass der Unterredung war die Tatsache, dass über den sogenannten O-Fall in trockenen Zeiten kein Wasser in den Auracharm läuft, sondern es von der Stadtmühle zur Nutzung abgezweigt wird. Völlig rechtens übrigens, wie das Landratsamt laut Hacker auch noch einmal betonte.

Aber was offenbar keiner wusste und sich dann bei einem spontanen Test vor Ort zeigte: Es genügt bereits ein kleines Rinnsal, um die Aurach wieder mit Frischwasser und Sauerstoff zu versorgen und den katastrophalen ökologischen Zustand dort zu beenden.

Mühlenbesitzer Helmut Körner stellte in seiner Mühle die Wasserzufuhr etwas niedriger und plötzlich plätscherte das Nass über den O-Fall.