Herzogenaurach Aufatmen bei den Anwohnern der Adlerstraße und "Am Wiwa-Weiher": Die gut einjährigen Bauarbeiten sind beendet und Bürgermeister German Hacker gab die Straße offiziell wieder frei. Alle Anlieger kamen zur Freigabe und zeigten sich froh über das Ende der Bauarbeiten.

Die Adlerstraße wurde um 1945 gebaut und vor etwa 50 Jahren die Kanalisation verlegt. Wegen des schlechten Zustandes begannen im Juni vergangenen Jahres die Bauarbeiten. Jetzt zeigt sich nicht nur die Adlerstraße mit einem völlig neuen Gesicht, auch die Nutzungsstraße bekam eine Teilsanierung und der Fußweg entlang des Kinderspielplatzes wurde saniert.


Die Rechnung kommt noch

"Heute können Sie noch lachen, Sie haben ja noch keine Rechnung bekommen", scherzte der Bürgermeister mit den Anwohnern, denn sie müssen sich an den Ausbaukosten beteiligen.
Auch der Platz im Umfeld der Bushaltestelle mit den Glascontainern wurde erneuert und das Buswartehäuschen erneuert.

"Wir graben uns durch die Stadt", kommentierte der Bürgermeister die umfangreichen Bauarbeiten, so wurde auch eine neue Hauptwasserleitung verlegt und die Hausanschlüsse sowie die Stromversorgung erneuert und eine neue Straßenbeleuchtung installiert. Die Herzo Media erweiterte das Lehrrohrnetz. Trotz der umfangreichen Baumaßnahme mit ihrer Einschränkungen gab es keine Klagen der Anwohner. So gab es ständigen Kontakt zwischen dem Ingenieurbüro Gbi und den Baufirmen.

"Es hat ganz gut funktioniert und wir freuen uns über unsere neue Straße", meinte Anwohnerin Andrea Zurawski beim Durchschneiden des obligatorischen Bandes.


Lob für die Baufirma

Besonders freute sich der Chef der Baufirma Herrmann-Bau aus Hausen über das Lob der Anwohner, die bei den Kanalbauarbeiten immer ihre Grundstücke erreichen konnten. "Mit den Bauarbeitern, das hat super funktioniert und es wurde sehr sauber gearbeitet", erklärte ein Anwohner und brachte das Gesicht des Firmenchefs zum Strahlen.

Die gesamten Baukosten für die Straßen- und Kanalsanierung betrugen rund 807 000 Euro und in diesem Jahr kommt keine Rechnung mehr, versicherte das Stadtoberhaupt.