Die Pfarrgemeinde St. Laurentius in Aisch freut sich über vier neue Messdiener, in Adelsdorf waren es gar acht neue Ministranten und in Zeckern ebenfalls vier. Die drei Gottesdienste standen im Bild des Wagenrades, auf das Pfarrer Thomas Ringer in seiner Predigt einging.

Das Rad war zweifelsohne eine der großen Erfindungen der Menschheit. Ohne Räder wäre das Vorankommen oft schwierig. Er verglich auch die Kirche mit einem Rad und seinen drei Bestandteilen: Nabe, Speichen und Felge. Zu den vielen Speichen, die das Rad stabil halten, gehörten viele Menschen: Gottesdienstbesucher, Pfarrgemeinderäte, Helfer oder eben auch die Ministranten im Gottesdienst. Die Speichen verteilten die Last auf das Rad und so lange viele mithülfen, bleibe das Rad stabil und keiner müsse zu viel Last tragen oder gar einbrechen. Die Speichen drehten sich um eine Mitte, die alles zentriert und ausrichtet. "Diese Mitte ist Gott, das Zentrum unseres Glaubens. Und zu guter Letzt die Felge, die die Speichen zusammenhält", sagte Pfarrer Ringer, "es ist die Gemeinschaft, die Nächstenliebe unter den Menschen. Und nur wenn alle drei Teile zusammenpassen, läuft das Rad rund."


Plaketten und Applaus

Im Anschluss an die Predigt wurden die neuen Ministranten nach ihrer Bereitschaft zum Dienst in der Kirche gefragt und nachdem alle kräftig ihr "ich bin bereit" gegeben hatten, erhielten sie von den jeweiligen Oberministranten die gesegneten Ministranten-Plaketten, die sie für die Zeit ihres Dienstes begleiten soll. Die Pfarrgemeinde honorierte dieses Engagement mit einem großen Applaus.