Auf der A73 bei Erlangen ist es am Wochenende gleich zu zwei gefährlichen Situationen gekommen. In einem Fall gab es zudem einen Verletzten.

Am Samstag (29. Januar 2022) gegen 15.50 Uhr ereignete sich ein Vorfall zwischen zwei Autofahrern auf der Hauptfahrbahn der A73 in Fahrtrichtung Feucht zwischen der Anschlussstelle Eltersdorf und der Anschlussstelle Fürth-Steinach. Dabei fuhr ein 26-Jähriger zuerst anderen Fahrzeugen auf der linken Fahrspur äußerst dicht auf. Anschließend deutete er beim Überholen ein "Rammmanöver" auf der linken Fahrspur gegen ein anderes Auto an, das rechts neben ihm fuhr. Der Autofahrer musste daraufhin nach rechts auf den Seitenstreifen ausweichen.

26-Jähriger gefährdet auf A73 mehrere andere Autofahrer

Bei diesem Manöver geriet der Beschuldigte allerdings selbst ins Schleudern und blieb quer zur Hauptfahrbahn stehen. Zu einer Kollision zwischen den Fahrzeugen kam es nicht. Mehrere nachfolgende Fahrer mussten allerdings bis zum Stillstand abbremsen und ihr Warnblinklicht einschalten. Der 26-Jährige konnte noch in der Nähe einer Polizeikontrolle unterzogen werden. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen verschiedener Verkehrsdelikte, wie die Verkehrspolizeiinspektion Erlangen mitteilt. Die Polizei bittet Zeugen des Vorfalls, sich unter der Telefonnummer 09131/760-414 zu melden.

In der Nacht zum Sonntag (30. Januar 2022) ereignete sich zudem auf der A73 in Fahrtrichtung Feucht auf Höhe Baiersdorf ein Auffahrunfall, bei dem insgesamt vier Autos beschädigt und eine Person verletzt wurden. Gegen 1.45 Uhr prallte ein 33-Jähriger aus Mittelfranken auf der linken Fahrspur mit seinem Wagen in das Heck eines vor ihm fahrenden Autos. Ein weiteres Auto auf der rechten Fahrspur sowie ein nachfolgendes Fahrzeug wurden daraufhin ebenfalls beschädigt.

Bei der anschließenden Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten bei dem Unfallverursacher Alkoholgeruch fest. Ein Vortest ergab einen Wert von mehr als 1,1 Promille. Dem 33-Jährigen wurde Blut abgenommen, ein Strafverfahren gegen ihn wurde eingeleitet und sein Führerschein noch vor Ort sichergestellt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich insgesamt auf rund 25.000 Euro.