• A73 bei Erlangen: Kein Strom mehr - E-Auto bleibt auf Autobahn liegen
  • Mann hatte Reichweite seines Elektrofahrzeugs nicht richtig eingeschätzt
  • Polizeikontrolle ergibt noch dazu: 41-Jähriger besitzt keinen Führerschein 
  • Autofahrer unter Drogeneinfluss - Strafverfahren ist die Folge

Auf der A73 nahe Erlangen haben Polizisten den Fahrer eines Elektroautos kontrolliert. Der Wagen war der Erlanger Verkehrspolizei zuvor als Pannenfahrzeug gemeldet worden. Den 41 Jahre alten Mann erwartet nun jede Menge Ärger. 

A73: E-Auto bleibt kurz vor Ausfahrt Erlangen-Eltersdorf liegen

Der Hinweis über das auf dem Standstreifen der A73 stehende Elektroauto erreichte die Verkehrspolizei Erlangen am Dienstagabend (30. November 2021). "Die Überprüfung verlief für den Fahrer wenig erfreulich", berichtet die Polizei Mittelfranken auf Facebook. Der 41-Jährige war demnach mit seinem rein elektrisch betriebenen Auto in Richtung Nürnberg unterwegs. Allerdings verschätzte er sich mit der Reichweite seines Fahrzeuges. Kurz vor der Ausfahrt Erlangen-Eltersdorf war der Akku leer.

Der Mann konnte sein E-Auto gerade noch auf den Standstreifen lenken und dort abstellen. Bei der Überprüfung der Papiere stellten die Polizisten schließlich fest, dass der 41-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Diese war ihm aufgrund von Drogenkonsum entzogen worden.

"Auch dieses Mal gab es wieder Anzeichen, dass er unter dem Einfluss von Drogen unterwegs war", erklärt die mittelfränkische Polizei. Ein freiwillig durchgeführter Test fiel demnach positiv auf Amphetamin aus. Im Anschluss daran erfolgte zusätzlich eine Blutentnahme. Gegen den Mann wurde inzwischen ein Strafverfahren eingeleitet. Sein Elektroauto wurde abgeschleppt.

An der A73 bei Bamberg brannte am Dienstagabend ein Fahrzeug komplett aus. Es handelte sich um einen beladenen Pakettransporter. Die Aus- und Auffahrt der A73 war zeitweise gesperrt.