• Massen-Unfall auf A3 bei Höchstadt am Mittwochmittag (24. November 2021)
  • Drei Lkw und zwei Autos verwickelt: Polizei berichtet von sieben Verletzten
  • Drei Rettungshubschrauber im Einsatz
  • Autobahn in Richtung Würzburg voll gesperrt

Auf der A3 kam es am Mittwochmittag (24. November 2021) gegen 11.30 Uhr zu einem schweren Unfall mit fünf Fahrzeugen, berichtet die Polizei inFranken.de. Zwischen Erlangen-West und Höchstadt-Ost krachten drei Lkw und zwei Autos zusammen.

Unfall am Stauende: Lkw kracht auf A3 in vier Fahrzeuge

Im Baustellenbereich war es zu einem Rückstau gekommen. Am Stauende waren zwei Laster und zwei Autos. Der 64-jährige Fahrer eines herannahenden Lkws bemerkte das Stauende wohl zu spät und krachte ungebremst mit rund 80 km/h in die vier Fahrzeuge und schob diese aufeinander, erläutert Wolfgang Baer von der Verkehrspolizeiinspektion Erlangen. Er spricht von einem "Trümmerfeld".

Mit einem Großaufgebot fuhren die Feuerwehren durch den Baustellenbereich. Einige Rettungskräfte erreichten allerdings nicht den Unfallort, erklärt die Kreisbrandinspektion Erlangen-Höchstadt. Grund hierfür war der fehlende Platz im Baustellenbereich. Der stehende Verkehr behinderte die Einsatzfahrzeuge. Aus zwei Fahrtrichtungen als auch über den Fahrbahnrand gelang es dennoch, zumindest einen Teil der Einheiten an den Unfallort zu bringen. 

Laut Polizei gibt es sieben Verletzte. Glücklicherweise war keines der Opfer eingeklemmt, so die Kreisbrandinspektion. Als die Einsatzkräfte eintrafen, waren alle Insassen, teils durch Ersthelfer, bereits aus ihren Wracks heraus.

Rettungshubschrauber brachten zwei Unfallopfer in umliegende Krankenhäuser. Nach dem derzeitigen Stand soll aber keines davon in Lebensgefahr schweben.

Sieben Feuerwehren und drei Hubschrauber am Unfallort

Alarmiert waren die Feuerwehren Heßdorf, Untermembach, Herzogenaurach, Erlangen, Dechsendorf, Höchstadt, Adelsdorf und die Kreisbrandinspektion Erlangen-Höchstadt. Drei Rettungshubschrauber - davon ein Intensivtransport-Hubschrauber - waren an der Einsatzstelle. Fünf Rettungswagen und zwei weitere Notärzte waren vor Ort.

Nach dem schweren A3-Unfall bei Höchstadt wurde die Autobahn in Richtung Würzburg komplett gesperrt und der Verkehr in der Gegenrichtung auf eine Spur beschränkt.

Bis in die Dunkelheit wird sich die Bergung der fünf verunfallten Fahrzeuge hinziehen, wobei das Technische Hilfswerk unterstützt. Die Polizei ermittelt zusammen mit Sachverständigen den genauen Hergang des Unfalls. Der Sachschaden liegt bei mindestens 150.000 Euro.