Der schnellen Reaktion eines Fernfahrers hat es eine Motorradfahrerin zu verdanken, dass sie bei einem Unfall auf der A3 nur relativ leichte Verletzungen erlitten hat.

Wie die Polizei am Freitag (1. Juli 2022) berichtet, war die 48 Jahre alte Bikerin am Donnerstag (30. Juni 2022) gegen 12.15 Uhr mit ihrem Motorrad auf der A3 in Fahrtrichtung Würzburg unterwegs. Nach der Anschlussstelle Höchstadt-Nord fuhr sie im Baustellenbereich auf der linken Fahrspur. "Am Beginn einer Fahrbahnverschenkung folgte sie nicht der Linkskurve, sondern fuhr aus nicht geklärter Ursache geradeaus", heißt es im Bericht der Polizei. So kam sie auf die rechte Fahrspur und prallte vorne links gegen die Zugmaschine eines Sattelzuges, stürzte vom Motorrad und blieb auf der Fahrbahn vor dem schweren Fahrzeug liegen.

Polizei und Notarzt blieben in Rückstau stecken

Dessen Fahrer gelang es noch im letzten Moment mit seinem Autotransporter auszuweichen und konnte so verhindern, dass er die Motorradfahrerin überrollte. Diese erlitt letztlich nur leichte Verletzungen und kam mit dem Rettungswagen in eine Klinik.

Probleme bereitete es den Rettungskräften, die Unfallstelle zu erreichen. "Sowohl Polizei als auch Notarzt blieben im Rückstau stecken", teilt die Polizei mit. Während die ersten Polizeibeamten die Unfallstelle noch zu Fuß erreichen konnten, wurde für den Notarzt ein Rettungshubschrauber nachgefordert. Eingesetzt waren auch die Feuerwehren aus Höchstadt an der Aisch und Wachenroth.