Einen Zug dieser Länge dürfte Höchstadt bislang noch nicht gesehen haben.
Die Zugspitze marschierte bereits durch das Stadttor in Richtung Aischbrücke, als die letzten Gruppen gerade erst in die Große Bauerngasse einbogen. Am ASV-Heim hatte sich der Zug formiert. Böllerschüsse gaben das Kommando zum Start. Allen voran marschierte der Jubelverein, gefolgt vom Spielmannszug der Feuerwehr und den Ehrengästen. 17 Musikkapellen und Spielmannszüge gaben den Marschrhythmus vor. Feuerwehren aus der näheren und weiteren Umgebung - bis nach Hirschaid und Bamberg - gaben dem Geburtstagskind die Ehre. Die Feuerwehr Mailach hatte sogar ihre alte Spritze aus dem Jahr 1908 dabei. Auch der Gartenbauverein Höchstadt führte verschiedene Gerätschaften auf einem kleinen Traktor mit.
Der Fischereiverein hatte einen Karpfenwagen geschmückt.
Durch die Hirtengasse, über die Große Bauerngasse, Lindenstraße, Bamberger Straße, Hauptstraße und die Brückenstraße führte der Weg zum Festplatz auf den Aischwiesen. Neben den vielen Feuerwehren boten die Sport- und Gesangvereine, Schützen, Trachtengruppen, Gartenbau-, Fischerei- und Wandervereine zusammen mit Fahnen und Transparenten ein buntes Bild. Die Anwohner hatten ihre Häuser entlang des Weges mit Fähnchen geschmückt. Viele Zuschauer hatten sich in der Hauptstraße, am Stadtturm und auf der Aischbrücke versammelt.
Den Beifall, den sie spendeten hatten die Teilnehmer verdient. Denn die Sonne brannte vom Himmel und unter Helmen und mit schweren Fahnen war der Weg sicher nicht leicht. Einen Stopp gab es auf dem Marktplatz. Damit die Kutschen passieren konnten, mussten erst die eisernen Boller entfernt werden.