Die Kripo Würzburg geht nach der Begutachtung des Brandortes von einem technischen Defekt als Ursache aus.

Gegen 4.20 Uhr war ein Notruf über einen Dachstuhlbrand im Kapellenweg eingegangen. Beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr hatten sich bereits alle Bewohner ins Freie retten können. Die Freiwillige Feuerwehr hatte den Brand nach etwa eineinhalb Stunden gelöscht. Bei den Löscharbeiten kam auch eine Drehleiter zum Einsatz. Die Dachgeschosswohnung, die zur Zeit nicht bewohnt wird, wurde stark zerstört. Der Schaden beträgt ersten Schätzungen zufolge mindestens 50.000 Euro. Zwar wurden auch andere Wohnungen durch das Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen, sie bleiben aber dennoch bewohnbar. Nach den ersten Erkenntnissen des Brandsachbearbeiters, dürfte das Feuer in der momentan leerstehenden Dachgeschosswohnung ausgebrochen sein. Brandursächlich war wohl ein technischer Defekt an einer Stromleitung.


Die Freiwilligen Feuerwehren aus Wernfeld, Adelsberg und Gemünden waren zur Brandbekämpfung mit 60 Mann angerückt. Bei den Löscharbeiten kamen auch mehrere Floriansjünger mit schwerem Atemschutz zum Einsatz. Gegen 06.00 Uhr kam dann die Meldung "Feuer aus". Weil aber in einer Decke noch hohe Temperaturen gemessen wurden, stellte die Feuerwehr Wernfeld noch eine Brandwache. Vorsorglich war auch ein Rettungswagen des Roten Kreuzes mit ausgerückt.