Der Container, in den die Bürger der Gemeinde ihr Grüngut entsorgen können, kommt wieder an seinen bewährten Standort im Wertstoffhof. Das hat der Gemeinderat - allerdings erst nach längerer Diskussion - beschlossen.

Anlass der Überlegungen, den Container an einer anderen Stelle zu platzieren, waren Beschwerden von Anliegern des Herzogswegs und der Straße "Am Grund", in deren unmittelbarer Nähe sich der kommunale Wertstoffhof befindet. Weil sich diese durch die anfahrenden Fahrzeuge belästigt fühlen, kam deren Wunsch auf, den Container zu versetzen. Ins Gespräch gebracht wurde eine Fläche an der Ziegelei, gleich hinter dem Schützenhaus. Da jedoch dort die aus dem Container austretenden Sickersäfte ordnungsgemäß über einen Kanalabfluss der Coburger Kläranlage zugeleitet werden müssten und der Platz obendrein erst noch befestigt werden müsste, sprach sich der Gemeinderat gegen eine Verlegung aus - für all die notwendigen Arbeiten zur Verlagerung wären die Kosten zu hoch gewesen.

Eine Anlage, keine Filter

Der Gemeinderat beschloss bei seiner Sitzung im Rathaus zudem, die Planung und Kostenschätzung für eine dezentrale Lüftungsanlage im Kindergarten in Auftrag zu geben. Nicht anfreunden konnte sich das Gremium mit dem Kauf von einfachen Luftreinigern ohne fachliche Beratung, da die entstehenden Kosten der Planung nicht förderfähig sind und nur ein Festbetrag pro Gerät bezuschusst wird. Zudem müsste bei Installation von Luftreinigern eine fachkundige Person auf Grund der vorhandenen Raumverhältnissen eine ordnungsgemäße Dimensionierung prüfen. Somit fiel der Beschluss des Gemeinderates zu Gunsten einer Lüftungsanlage einstimmig aus.

Aufgrund einer neuen Gebührenkalkulation wurden die Kanalgebühren von 2,40 Euro pro Kubikmeter auf 2,80 Euro erhöht. Grundlage ist die Frischwasserentnahme. Die Gebühren gelten für einen für die Jahre 2022 bis 2025.

Über den Sachstand des "Lachenäckers" berichtete Bürgermeister Udo Döhler (UBV). Das interkommunale Gewerbegebiet östlich der A 73 und der ICE-Trasse umfasst Grundstücke der Gemeinde Dörfles-Esbach und der Stadt Rödental. Eine eventuelle Erschließung erschwert, dass das Niederschlagswasser über einen neu zu errichtenden Kanal bis zur Schweizerei abgeleitet werden müsste - eine äußerst teure Sache. Außerdem wäre es erforderlich, an die von der Stadt Rödental bereits gebaute Stichstraße einen Wendeplatz anzubauen, der zur Erschließung der Dörfles-Esbacher Bauflächen dient. Dennoch: Die Planungen werden erst einmal weiterverfolgt.