Die zweite Comedy Lounge dieses Jahres präsentiert am Mittwoch ab 20.30 Uhr auf der Bühne des Irish Pub auf der Mauer geballte "Manpower" mit dem Weiherer, Jens Heinrich Claassen und Michael Eller. Durch die Show führt diesmal Marcel Wagner, "Kleinkunstking", wie es in der Ankündigung heißt, aus Bad Rodach.

Neben den Profis soll es auch wieder einen Local Hero geben - einen Helden (oder eine Heldin) des Lokals, der die Bühne für seinen Auftritt nutzen möchte. Er muss sich nur am Tag der Lounge spätestens fünf vor zwölf telefonisch (09563/30   82-20) oder per Mail bei der Konzertagentur Friedrich melden. Die Comedy Lounge findet noch zweimal, am 13. März und 10. April statt. Los geht's immer um 20.30 Uhr.

Karten gibt es in der Tageblatt-Geschäftsstelle, Hindenburgstraße 3a, an der Abendkasse sowie im Vorverkauf im Irish Pub. Der Eintritt kostet zwölf Euro, für Schüler und Studenten zehn Euro. Inhaber der Kundenkarte der Sparkasse Coburg-Lichtenfels sind für acht Euro dabei.

Der Weiherer: Christoph Weiherers Songtexte sind respektlos, unverfroren und kantig, seine saukomischen Zwischenmoderationen legendär. Der Liedermacher steht mit Gitarre und urbayerischer Revolverschnauze seit mittlerweile zehn Jahren auf den kleinen und großen Bühnen des Landes. Seine Gitarre ist die Maschine gegen die Dummheiten unserer Zeit, seine Lieder der Soundtrack des Widerstands gegen die Großkopferten. In Coburg schon vielfach gefeiert, macht der Weiherer mit seiner sympathischen, ungehobelten Art den Abend zu einem Erlebnis.

Michael Eller: Die Presse hat den Rock-and-Roller Ellerals "charmanten Drecksack aus Frankfurt” betitelt. Auch wenn seine Feinfühligkeit auf der Bühne oftmals vordergründig der einer Abrissbirne ähnelt, so liegen die feinen und häufig sarkastischen Züge oft zwischen den Zeilen und in seinen pointierten Pausen. In seiner Rockin' Comedy lässt er sein Publikum teilhaben am ganz alltäglichen Wahnsinn und an seinem wirren Blick auf die wirklich existenziellen Fragen des Lebens.

Jens Heinrich Claassen: Mutmachlieder - so nennt Jens Heinrich Claassen seine Stücke, die er gekonnt am Klavier vorträgt. Oder eben nicht, wenn ihm gerade mal wieder etwas anderes einfällt. Claassen liefert auch eine Antwort auf die Frage: Kann man mit dem Ruf "Lassen Sie mich durch, ich bin Arsch" Eindruck schinden? Mit seiner betreuten Comedy zählt er zu den Senkrechtstartern der Szene und begeistert sein Publikum mit unvergleichlichen Auftritten.