Die Kirchengemeinde Meeder lädt am Sonntag, 23. August, zum Coburger Friedensdankfest ein. Seit 1758 ist es üblich, das Friedensdankfest am Sonntag nach dem Sebaldustag (19. August) zu feiern.

Jahrhundertelange Tradition

Die Friedensdankfeste haben eine europaweite, seit Jahrhunderten gepflegte Tradition. Weil der Wert des friedlichen Zusammenlebens als Abwesenheit von Krieg stärker ins Bewusstsein gerückt werden sollte, setzten sich Anfang der 1970er Jahre der ehemalige Landrat Klaus Groebe und der spätere Meederer Bürgermeister Helmut Hoffmann zusammen und initiierten das Coburger Friedensdankfest. Sie konnten Menschen dafür gewinnen, dieses Ereignis ab 1971 mit Veranstaltungen in Stadt und Landkreis Coburg in einem größeren Rahmen zu begleiten sowie ein Fest im gesamten Dorfbereich von Meeder zu feiern.

Alle zehn Jahre wird diese Veranstaltung in diesem größeren Rahmen begangen. Die Kirchengemeinde Meeder hat an verschiedenen Stellen bereits veröffentlicht, dass die grassierende Coronavirus-Pandemie mit ihren Einschränkungen eine sinnvolle Vorbereitung für 2021 unmöglich gemacht hat.

Es wäre das 370. Friedensdankfest. Vorgesehen ist nun, dieses Ereignis im Jahr 2022 nachzuholen.

Gast ist Pfarrer Sperl

So soll oder muss in diesem Jahr das 369. Friedensdankfest einige Nummern kleiner gefeiert werden. Als Gast ist Pfarrer Karl Eberhard Sperl eingeladen. Er wird den Gottesdienst in der Meederer Kirche St. Laurentius zusammen mit Pfarrerin Krisztina Kollei halten und über den "Lobgesang des Zacharias" predigen. Dort finden wir einen wichtigen Leitgedanken zum Friedensdankfest: "Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens."

Programm

Donnerstag, 20. August, 19.30 Uhr: Friedensgebet; Sonntag, 23. August, 9.30 Uhr: Gottesdienst (bei gutem Wetter im Freien) unter Beteiligung des Posaunenchors;

interne Hauptversammlung der Choradstanten; Ehrungen von Choradstanten