Einen enormen Andrang hat die Firma "Jako-o" bei ihrem offenen "Kinder-Casting" für die neue Katalog-Serie erfahren. Kamen vor einer Woche in Erlangen bereits 365 Kinder zum Fotoshooting, so waren es in Bad Rodach insgesamt 717 Kinder aus Oberfranken und Südthüringen. Egal, ob gerade mal eine Woche alt oder mit zwölf schon ein echter Routinier - alle wollten dabei sein.


"Kinder sind so natürlich und ehrlich"



Der kleine Leopold aus Wei dach ist elf Monate alt und ein putziges Kerlchen. Seine Mutter Tanja Dellinger hatte nicht viel zu tun, um ihren Sonnenschein zum Lachen zu bringen. Das sieht bei dem dreijährigen Phil aus Bad Rodach schon anders aus. Er hängt an der Mama und hat an diesem Tag keine richtige Lust, sich von seiner strahlenden Seite zu zeigen.
"Das ist eben auch von der Tagesform abhängig", meint die Coburger Fotografin Anja Meister. Sie arbeitet das erste Mal für ein Kinder-Casting. Sie ist begeistert von ihrem Job: "Kinder sind so natürlich und ehrlich. Da gibt es kein Verstellen. Entweder sie machen mit oder eben nicht."


Bei Laune halten



Wenn nicht, ist Marcel gefragt, der an diesem Tag den Clown für die Kleinen spielt. Marcel Klein ist Auszubildender im zweiten Lehrjahr bei "Haba" und lernt Mediengestalter. Mit "Kuckuck" oder "Eia" versucht er, die Kleinsten bei Laune zu halten und zum Lachen zu bringen. Natürlich helfen auch die Mütter eifrig mit, auch Sarah als Ferienpraktikantin kommt ins Spiel. Quatsch machen hinter der Kamera, damit die Kamera ein schönes Bild einfängt. Die größeren Kinder, verrät die Fotografin, dürfen auch schon mal "Ameisenscheiße" sagen - ein Wort, das eigenartigerweise in Kindergärten und Grundschulen ebenso zur Anwendung kommt, wenn es um das Fotografieren geht.


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